Wie Schule demotivieren kann. Ein Praxisbeispiel
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- Patrick Zäuner
- 21.05.2024
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Eigentlich war Musik gar nicht ihr Fach gewesen. Dass sie auf ein Gymnasium mit musikalischem Schwerpunkt kam, war eher der Unbeugsamkeit ihrer Eltern geschuldet. Diese hatten sie nämlich, als die Grundschule während der Coronamaßnahmen plötzlich wieder von Fern- auf Präsenzunterricht wechselte, weder zum Tragen von Masken, noch zum regelmäßigen invasiven Testen gezwungen.
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Die Betrachtung unserer Geschichte zeigt einen ständigen Wechsel von hoch komplexen, ausdifferenzierten Regelungen für das gemeinschaftliche Zusammenleben und Reformen, um angewachsene Verkrustungen aufzubrechen.
Heute sehen wir uns in Deutschland mit einer überbordenden Bürokratie konfrontiert, die unsere Tatkraft hemmt und einem Heer von Verwaltern, Sachbearbeitern, Juristen, Steuerfachkräften und sonstigen sich selbst befruchtenden Institutionen langfristige stabile Einnahmen sichert.
Der folgende Text soll ein schlankes Staatwesen skizzieren, das von unseren Errungenschaften und Erfahrungen ausgehend den Versuch wagt, sich auf Kernaufgaben zu beschränken und das über Sicherungen gegen ein missbräuchliches Verselbständigen überbordender Funktionen verfügt.
Hier soll kein Parteiprogramm entwickelt, und auch keine Gebrauchsanweisung für eine gelungene Gesellschaft aufgezeigt werden. Die Ausführungen haben eher Modellcharakter: Es werden Grundpfeiler zur Rückbesinnung markiert, eine konkrete Umsetzung muss aber immer im Hinblick auf die Verhältnisse vor Ort angepasst werden.
Weiterlesen: Eckpunkte eines modernen demokratischen Staatswesens

„Es soll sich endlich etwas ändern“, so hört man die Menschen Land auf, Land ab lamentieren. Die Unzufriedenheit mit der aktuellen Lebenssituation wächst und auch die Zukunft lässt wenig an Verbesserungen erahnen, im Gegenteil. Viele befürchten ihren finanziellen Bankrott, streng überwachte Vorgaben für die persönliche Lebensführung und damit zusammenhängend ein wie auch immer gearteter Zusammenbruch all dessen, was man sich für das Alter und die eigenen Nachkommen gewünscht und erarbeitet hat.
Immer lauter werden die Rufe nach einer Auflösung der Regierung, nach Neuwahlen, die verzweifelten Beschwörungen an die Mitmenschen, „endlich aufzuwachen“, „auf die Straße zu gehen“ oder anderweitig aktiv zu werden.
Weiterlesen: Eine Zukunft ohne Perspektive?

Bildquelle: pixabay
Mittlerweile ist die Erzählung vom pädophilen Pfarrer, der seine Ministranten missbraucht, weil er mit dem Versprechen der Ehelosigkeit nicht zurecht kommt, in den breiten Schatz der Volksweisheiten eingezogen. Zahlreiche Anekdoten, Cartoons und Kalauer im Boulevard bedienen sich dieses Themas, wenn sie auf Christentum und Kirche anspielen oder wenn ihnen sonst nichts Besseres einfällt. Mittlerweile ist es sogar offiziell vom Landesgericht Berlin-Tiergarten bestätigt, die Katholische Kirche darf nach Aktenzeichen (263b Ds) 224 Js 3745/11 (228/11) eine „Kinderfickersekte“ genannt werden.
Weiterlesen: Der pädophile Sumpf

Freedom of Speech, Quelle: Unsplash.com
Für eine moderne und offene Gesellschaft ist es von größter Wichtigkeit, dass gerade auch kontroverse Themen offen und mit gegenseitigem Respekt diskutiert werden. Verständnis ist dabei wichtiger als moralische Überlegenheit und Rechthaberei. Nicht die eigene Überzeugung durchzusetzen sollte im Vordergrund stehen, sondern wachsendes Verständnis für die unterschiedlichen Positionen.
Für eine Beurteilung der politischen Lage und damit verbunden dem Willen zur Gestaltung, wie sie unter anderem bei Wahlen in einem demokratischen Land vorgesehen ist, sollte man sich ein möglichst vollständiges Bild machen, insbesondere über Positionen die man nicht teilt, so dass man zumindest im Ansatz versteht, warum sie anderen wichtig sind, ohne ihnen gleich üble Motive zu unterstellen.
Weiterlesen: Bin ich tolerant? 25 Thesen zur Selbstprüfung.
Es ist die Erfahrung der Menschheitsgeschichte. Das Verhältnis von Herrschaft zu Untergebenen ist von Vorsicht und gegenseitigem Misstrauen geprägt, aus dem bestenfalls Respekt, so gut wie nie aber Zuneigung erwächst; und wo dies doch geschieht, ist Vorsicht in ganz besonderem Maße geboten.
Weiterlesen: Macht braucht immer ein Korrektiv
„Ich mach da nicht mit“ lautete ein bekannter, von Gunnar Kaiser ins Leben gerufener Hashtag, der vor allem Betroffene der Corona-Maßnahmen zu Zivilcourage aufgerufen hat.
Als Eltern von vier Kindern, zwei davon schulpflichtig und zwei weitere im Kindergarten, hatten wir uns schon im Vorfeld Gedanken gemacht, wie wir mit konkreten Vorgaben umgehen und was wir im Rahmen allgemeiner Verordnungen den Kindern an Last auferlegen können, bzw. wo wir evtl. rote Linien sehen.
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Patrick hat das Thema bereits angeschnitten und von der ethischen Seite her betrachtet. Gesellschaftlich und politisch stellen sich weitere, sehr konkrete Fragen:
Wird die "BKK ProVita - Die Kasse fürs Leben" Andreas_Schöfbeck, den geschassten, ehemaligen Vorstand, jetzt wieder in alter Funktion zurücknehmen oder ihm wenigstens das ausgefallene Einkommen ersetzen und ein saftiges Schmerzensgeld wegen der erniedrigenden Behandlung für sein Ansprechen offensichtlich durchaus bedenkenswerter Phänomene bezahlen? Immerhin hat er "nur" dargestellt, dass nach den ihm vorliegenden Zahlen seiner Kasse der Verdacht aufkommen muss, dass die Nebenwirkungen der intravenösen Seuchenbekämpfung rund 10mal höher seien, als öffentlich dargestellt. Um das nachzuweisen hat er einen IT-Spezialisten zum Zusammenführen der Daten aus verschiedenen Datenbanken herangezogen und einen Statistiker mit der Auswertung dieser gewonnenen Daten beauftragt. Das Ergebnis schien ihm dann bedenkenswert und er meldete sich beim Paul-Ehrlich-Institut.
Dafür hat man ihn fristlos rausgeschmissen.
Weiterlesen: Die Beurteilung von Risiken werden Spielball politischer und ökonomischer Interessen
Noch vor gar nicht allzu langer Zeit galt Sklaverei als etwas, worüber man sich Geschichten aus ferner Zeit erzählt hat. Die Römer hatten Sklaven, auch die ägyptischen Pyramiden wurden mit Hilfe von Sklaven erbaut. Und natürlich – in den Vereinigten Staaten von Amerika hatte es Sklaverei gegeben, doch dieses unselige Kapitel wurde ja bereits zu Zeiten der Vorväter geschlossen.
Spricht man in der heutigen Zeit von Sklaverei, dann meist im übertragenen Sinne. Man hält den Arbeitgeber für ausbeuterisch, man fühlt sich um die gerechte Entlohnung betrogen oder hätte sich ganz allgemein mehr Chancen im Leben erhofft. Mit echter Leibeigenschaft haben diese Ungerechtigkeiten, auch wenn sie zum teil durchaus schmerzhaft sein können, nur wenig zu tun.
Weiterlesen: Die Mär vom glücklichen Gefangenen
„Roh“ und „wild“, so könnte man den Eindruck bekommen, scheinen in der deutschen Bevölkerung wieder gesellschaftsfähig zu werden. Wie man darauf kommen kann?
Oliver Pocher, kein Sympathieträger – im Gegenteil - wurde angegriffen. Der auf TikTok bekannte „Influencer“ „Omar“ - alias „Fat Comedy“ – hat sich Pocher „vorgenommen“: Am Rande eines Boxkampfes bahnte „Fat“ sich einen Weg am Ring – immer schön von dienstbeflissenen Begleitern gefilmt – zu Pocher. „Fat“ verpasste dem nichts ahnenden und das kommende Unheil nicht mal sehenden Pocher eine Ohrfeige, die ihn beinahe aus den Socken, immerhin aber zumindest vom Stuhl haute.